Die Gewinner des Weihnachtsgewinnspieles stehen fest:

Hallo Ihr Lieben:

Die Gewinner des Adventgewinnspieles wurden gerade von meinem Sohn aus dem Topf gezogen, mit geschlossenen Augen und ohne Schummeln!!!

Gratulation den 3 Gewinnern:

1. Preis € 15.- Gutschein oder 1x Workshop ohne Gebühr geht an Gerda Wegscheider

2. Preis € 10.- Gutschein geht an Dagmar Burkert

3. Preis € 5.- Gutschein geht an Margit Jäger

GRATULATION an die drei Gewinner und ein Danke an alle die mitgemacht haben 🙂

Die Gutscheine können gerne jeder Zeit bei Bestellungen eingelöst werden, bitte einfach bei mir melden!!!

Nicht vergessen ab 5. Jänner gibt es wieder SALE – A – BRATION, das heißt pro 60 Euro Bestellwert gibt es einen GRATISARTIKEL geschenkt ( Papier, Stempel,…)

Also nicht lange überlegen und wer möchte bekommt auch gerne von mir den neuen Frühjahr- Sommerkatalog und die Sale-a-bration Broschüre ab Anfang Jänner zugeschickt. Einfach Bescheid sagen 🙂

Ich hoffe Ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und konntet sie auch richtig genießen.

Freue mich schon wieder auf ein Wiedersehen, Wiederhören oder Wiederschreiben:-)

Noch einmal herzliche Gratulation an die Gewinner!!!

Bis bald

Eure Gudrun

 

 

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24. Dezember FROHE WEIHNACHTEN

Hallo und FROHE WEIHNACHTEN !!!

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Weihnachten, so ein schöner und besinnlicher Tag mit vielen Wundern,… und über so ein kleines Weihnachtswunder erzählt die folgende Geschichte:

Der Weihnachtsengel

Tief verschneit Lag das kleine Dorf im Winterschlaf. Nach Jahren begrüßte es den heiligen Abend wieder einmal in weiß. Die Bäume hatten schwer an dieser Last zu tragen und doch freute sich Mensch und Natur über dieses prächtige Festkleid.

Den Berg hinauf zum Kirchlein bewegte sich eine Menschenschlange bedächtig und ebenmäßig. Einzelne Laternen leuchteten in die Dunkelheit. Bei der Christvesper wollte Keiner fehlen, selbst diejenigen nicht, die sich sonst das ganze Jahr nicht in der Kirche sehen ließen. Ein heiliger Abend ohne Gottesdienst, war doch keine richtiger Heilig Abend und bei diesem Wetter lockte es sowieso Jung und Alt ins zu einem Winterspaziergang ins Freie. Nur Einer konnte nicht dabei sein, und das war Rolf. Beim Schlittschuhlaufen auf dem See hatte er der all zu dünnen Eisdecke vertraut und war eingebrochen. Nun lag er mit einer starken Erkältung im Bett. Etwas traurig war ihm schon zumute als Eltern und Geschwister sich auf den Weg zur Kirche machten. Gerade in diesem Jahr sollte er den Weihnachtsengel spielen. Fleißig hatte Rolf geübt, seit Jahren freute er sich auf diese Rolle, die nur den Großen vorbehalten war, nun bekam sie Gerd und er musste daheim im Bett bleiben. Betrübt lag er in seinen Kissen. Er träumte vor sich hin und sah sich im Engelskostüm in der Kirche.

Plötzlich sah er einen hellen Schein am Fenster. „Wer war das?“ „Waren die Eltern schon zurück vom Gottesdienst?“ Rolf lauschte in die Dunkelheit. „Seltsam“ dachte er „das Licht schein von oben zu kommen“. Neugierig schlich er ans Fenster. Trotz der Kälte öffnete er es einen Spalt. Rolf wollte sehen was sich dort draußen tat. Ein Gefühl von Spannung und Bange bemächtigte sich seiner. So, nun konnte er ins Freien blicken. Vom Himmel kam ein heller Schein direkt auf ihn zu. Kam näher und näher. Erst hielt es Rolf für einen Stern oder ähnliches. Dann aber sah er es immer deutlicher: „Es war ein Engel!“ Rolf war so gefesselt von dieser Erscheinung, dass er nicht in der lange war sich zu bewegen. Der Engel kam genau auf ihn zu und landete auf dem Fensterbrett. „Guten Abend Rolf! Ich bin der Weihnachtsengel“ begrüßte er diesen „vor über 2000 Jahren verkündete ich den Hirten die frohe Botschaft, dass im Stall von Bethlehem ein Kind geboren sei, Jesus, Gottes Sohn.“ „Guten Abend“ stotterte jetzt Rolf. „Jedes Jahr zum heiligen Abend sehe ich mich auf der Welt um. So erfuhr ich, dass du so gerne einmal der Weihnachtsengel sein wolltest, heute aber im Bett liegen musst. So dachte ich mir, du würdest dich freuen, mich persönlich kennen zu lernen.“ Rolfs Wangen waren rot, wie ein Weihnachtsapfel, so strahlte er vor Freude. „Komm“ forderte ihn der Engel auf „ich bedecke dich mit meinen Schwingen und du wirst die wahre Weihnacht kennen lernen.“ Rolf ging etwas auf den Engel zu und schmiegte sich an ihn. Furcht hatte er schon lange nicht mehr. Er fühlte sich geborgen zwischen den Flügeln des Engels. Geblendet schloss er die Augen und erlebte die Weihnacht von einst. Er war in Bethlehem, stand zwischen Ochs und Esel an der Krippe und sah das Jesuskind. Er war dabei als die Hirten mit den Schafen zur Krippe kamen und lernte die heiligen drei Könige kennen. Mitten in das wunderbare Erlebnis hinein, sprach ihn der Engel an „Rolf komm, steig in dein Bett, ich werde dich sanft zudecken. Gleich kommen deine Eltern nach Hause und ich habe noch einen weiten Weg vor mir“. Wie benommen legte sich Rolf ins Bett. Als etwas später die Geschwister ins Zimmer stürmten um von der Christvesper zu berichten, schwieg Rolf stille. Was er erlebt hatte war so groß, so wunderbar, dass er es ganz allein für sich behalten wollte. „Im nächsten Jahr bekomme ich bestimmt die Rolle des Weihnachtsengels“ dachte er noch als er bereits mit den Eltern und Geschwistern vor dem geschmückten Tannenbaum stand.

Autor: Christina Telker

Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten mit Gottes Segen und alles Liebe und Gute!

Bis bald

Eure Gudrun

 

23. Dezember – bald ist Heilig Abend

Hallo Ihr Lieben,

Morgen ist schon der Heilige Abend, wie die Zeit vergeht!!!

Für viele beginnt Morgen der Weihnachtsurlaub, die Weihnachtsferien oder wenigstens ein paar wohlverdiente Feiertage. Ich wünsche Euch allen wunderschöne, besinnliche und erholsame Tage voller Glück, Hoffnung und Freude.

Heute möchte ich Euch das Überraschungsgeschenk für meine Stampin´Up! Mama zeigen, liebe Beate bitte einfach schnell wegschauen 🙂

DSC_1548 es ist eine Explosionsbox mit einem Engel in der Mitte. Die Anleitung dazu hab ich bei Mellis Bastelwelt gefunden, Danke dafür 🙂

Ich finde diese Boxen einfach immer wieder super, da sie ganz viele Fächer für Karten, Süßes, Überraschungen,… haben und in der Mitte trotzdem noch ein Platz für ein Highlight übrig ist 🙂

In meinem Fall war es ein kleiner netter Engel !!!

DSC_1554 so sieht die Box übrigens geschlossen aus

Ich wünsche Euch für Morgen, dass Ihr den Tag genießen könnt, ohne Stress und Hektik, dass Ihr Zeit habt ihn mit Euren Lieben zu verbringen und ihn richtig genießen könnt.

Wenn Ihr noch a bissl Zeit übrig habt, könnt Ihr ja gerne noch bei mir vorbeihupfen und Euch meinen letzten Blogbeitrag vom Adventkalendergewinnspiel anschauen 🙂

Also, noch kann mitgespielt werden, dazu einfach ein Kommentar hinterlassen und schon seit Ihr im Gewinnspieltopf – Ziehung findet am 25.12. statt, Gewinner werden am Blog nach den Feiertagen bekannt gegeben. Viel Glück 🙂

Also wunderschöne Weihnachtstage und bis bald

Eure Gudrun

 

22. Dezember noch eine schnelle Weihnachtsverpackung für Schokolade

 

Hallo Ihr Lieben,

Schokolade mmh, wer mag sie nicht ???

und wenn sie dann auch noch in einer Schoko – Lift – Verpackung verschenkt wird, ist es sicher eine nette Überraschung. Bei meiner Familie und bei den Kolleginnen ist sie super gut angekommen 🙂

 

DSC_1324 und so funktioniert der Schokolift 🙂 einfach an den Bändern ziehen und wie durch Zauberhand kommt die Tafel Schokolade heraus!

funktioniert bei allen Größen der Schokoladetafeln 🙂

noch ein paar Fotos von anderen Schokoliftverpackungen mit versch. weihnachtlichen Designerpapieren zum Schauen:

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Wer gerne die Anleitung dazu hätte, bitte einfach melden 🙂

Hab diese Verpackung schon öfter auf meinem Blog gezeigt, finde sie aber immer wieder schön 🙂

 

Noch eine schöne Zeit,

bis Morgen

Eure Gudrun

21. Dezember – Countdown für Weihnachten und fürs Gewinnspiel mit einer wunderschönen Geschichte

Hallo Ihr Lieben,

der Countdown fürs Weihnachtsfest hat begonnen, aber auch für das Gewinnspiel 🙂 Wer noch mitmachen möchte, einfach ein Kommentar hinterlassen und schon ist Mann oder Frau im großen Gewinnspieltopf – Ziehung erfolgt nach den Weihnachtsfeiertagen 🙂

Aber jetzt ist genug mit Gewinnspielen und Countdown, obwohl vielleicht sieht der Eine oder Andere von Euch die folgende wunderschöne Geschichte als Gewinn für die vorweihnachtlichen Zeit?!?

Wir hörten sie bei der Vorweihnacht in unserer Pfarre und da hat sie mir so gut gefallen!!!

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Ich glaube zu diesem Text muss ich nicht mehr viel sagen, denn er spricht für sich alleine 🙂

So wunderschön kann Weihnachten sein!!!

Alles Liebe und noch wunderschöne letzte Adventtage

wünscht Euch

Eure Gudrun

 

20. Dezember – 4. Adventsonntag

Hallo,

wie die Zeit vergeht 🙂 jetzt haben wir schon den vierten Adventsonntag!!!

Dazu möchte ich Euch gerne ein Gedicht zum Lesen geben:

4adventkerze[1]

Im Advent bei Kerzenschein
die Kindheit fällt dir wieder ein.
Ein Adventskranz mit seinen Kerzen
lässt Frieden strömen in unsere Herzen.
Des Jahres Hektik langsam schwindet
und Ruhe endlich Einkehr findet.
Ein Tag, er kann kaum schöner sein,
als im Advent bei Kerzenschein

 

So einen schönen Tag am 4. Adventsonntag wünsche ich Euch von Herzen 🙂

Alles Liebe

Eure Gudrun

19. Dezember, nur mehr ein paar Tage…

 

Hallo Ihr Lieben,

nur mehr ein paar Tage, dann ist Weihnachten. Vielleicht haben einige von Euch schon einen Weihnachtsbaum und überlegen sich gerade wie sie ihn schmücken können ?!?

Möglicherweise wollt Ihr ja noch schnell einige mit Ferrero Rocher gefüllte Weihnachtskugeln basteln um Eure Lieben damit zu überraschen???

Hier sind sie:

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leider hab ich selbst noch keinen Baum, da drauf würden sie sicher schöner ausschauen 🙂

Wer also noch schnell eine solche Kugel machen möchte, hier ist die schnelle Anleitung:

Dazu benötigt man 4 Papierstreifen á 14 x 1,5 cm, gefalzt bei 6 – 7 und 8 cm dann je 2 Streifen zu einem Kreuz zusammenkleben. Die zwei Kreuze zu einem Stern zusammenkleben und am Ende jedes Streifen mittig ein kleines Loch für die süße Pünktchen Basisklammer stanzen. in der Mitte aller zusammengeklebten Streifen ( = Sternmitte) auch ein kl. Loch für den Faden bzw. die Kordel stanzen. Dann Kordel befestigen und reihum die Streifen beim Loch hintereinander auf die Basisklammer ( = Flügelklammer) stecken, bevor man die letzten zwei Streifen befestigt, das Ferrero Rocher hineingeben und dann fertig verschließen. Ev. noch mit kleinen Sternen bekleben und fertig ist die Christbaumkugel.

Viel Spaß beim Nachbasteln 🙂

Bis Morgen

Noch einen schönen Tag,

Alles Liebe Gudrun

 

18. Dezember

Hallo, Ihr Lieben,

Heute möchte ich Euch passend zur gestrigen Sternenkarte eine schöne Geschichte über den Weihnachtsstern zeigen. Viel Spaß beim Lesen:

Tim und der Weihnachtsstern

In der Vorweihnachtszeit sind alle Kinder ganz besonders aufgeregt. Das war vor hundert Jahren so und ist auch heute noch so geblieben. Tim ging es genauso. Jeden Abend, wenn er in seinem Bettchen lag, fragte er sich, ob es den Weihnachtsstern wirklich gibt.

Vor zweitausend Jahre habe er die Geburt des Jesuskindes angekündigt, die drei Waisen zu ihm geführt und den Hirten den Weg zum Stall gewiesen. Jedes Jahr zum Weihnachtsfest leuchtet er auch heute noch strahlend am Himmel. Er leuchtet viel heller als die anderen Sterne und jeder kann ihn sehen, wenn er will. So erzählt man. „Gibt es den Weihnachtsstern wirklich?“ frug er fast jeden Abend die Mutti wenn sie ihn ins Bettchen brachte. Und wie immer antwortete die Mutti „natürlich gibt es den Weihnachtsstern. Du musst nur richtig hinsehen.“ Dann blickte Tim so lange durch sein Fenster in den Sternenhimmel bis er einschlief. Den Weihnachtsstern hatte er noch nie gesehen. Es war die Nacht vor dem heiligen Abend. Wieder hatte Tim in die Sterne geschaut. Da, plötzlich, fiel ein Mondstrahl auf sein Bett und eine Stimme sprach „Komm, Tim, steig auf, ich bringe dich zum Weihnachtsstern!“ Tim rieb sich die Augen. Wachte oder träumte er? Da sprach die Stimme ein zweites mal „nun komm schon, ich kann nicht ewig warten“. „Wer bist Du?“ frug jetzt Tim. „Siehst du mich denn nicht, ich bin ein Mondstrahl! Nun steig schon auf, ich kann dich tragen.“ Nun wollte Tim nicht länger warten, schnell setzte er sich auf den Mondstrahl und los ging die Reise.

Vorbei am großen Wagen, an der Milchstrasse und am alten Vater Mond bis hin zu einem großen Stern, dem Weihnachtsstern. Tim hielt sich ganz fest, denn die Fahrt ging rasend schnell. Als der Mondstrahl Tim auf dem Weihnachtsstern absetzte, war er im ersten Moment wie benommen. Strahlende Helle umgab ihn, dass er sich wie geblendet fühlte. „Du wolltest wissen ob es mich gibt?“ Sprach eine Stimme zu Tim. „Ja“ antwortete dieser etwas schüchtern. „Nun siehst du das es mich gibt! Komm setz dich, ich will die eine Geschichte erzählen“ sprach nun freundlich der Stern zu ihm. Gerne kam Tim der Aufforderung nach. Alles war hier so kuschelig weich und warm wie in seinem Bettchen nur viel, viel schöner. „Vor zweitausend Jahren, war ich ein Stern wie jeder andere“ begann der Weihnachtsstern zu erzählen „Gott Vater ging von Stern zu Stern den Himmel entlang. „Ich habe eine besondere Aufgabe für einen von euch“ sagte er. Als er uns alle gesehen hatte, erwählte er mich. „Ich werde meinen Sohn auf die Erde senden und du sollst es aller Welt anzeigen. Du wirst ab sofort ein besonderer Stern sein – der Weihnachtsstern. Dein Glanz wird hell zur Erde strahlen, dass die Menschen die sofort erkennen werden.“ So bekam ich meine Aufgabe“. Der Stern erzählte noch weiter, von der Geburt des Jesuskindes, von den Hirten die ihn sahen und von den drei heiligen Königen, die ihm folgten. Aufmerksam hörte Tim ihm zu. „Jetzt weiß ich, dass es dich gibt“ sagte er freudig, als der Weihnachtsstern seine Erzählung beendet hatte. „Danke, dass ich dich besuchen durfte.“ „Jedes Jahr in der Weihnachtszeit erfülle ich einem Kind diesen Wunsch.“ Erzählte der Stern. „Für dich wird es nun Zeit zur Erde zurück zu kehren. Bald ist die Nacht vorüber. Eine Bitte habe ich noch. Erzähle allen Kindern auf der Erde von mir und von der wahren Weihnachtsgeschichte.“ Gerne versprach es Timm, setzte sich auf den Mondstrahl und war bald wieder in seinem Bettchen. Als am morgen die Mutti ins Zimmer trat waren Tim´s erste Worte „Mutti darf ich dir die Weihnachtsgeschichte erzählen?“ Die Mutti lächelte und meinte „gerne Tim, heute Abend unter dem Tannenbaum.“

Autor: Christina Telker

Schön, dass es so wunderbare Träume gibt 🙂

Bis Morgen und einen wunderbaren Tag

mit guten Wünschen.

Eure Gudrun

17. Dezember und noch immer AdventGewinnspielzeit

Hallo, Ihr Lieben,

Heute möchte ich Euch wieder einmal eine schöne Weihnachtskarte zeigen.

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ganz einfach zum Nachbasteln 🙂

zuerst den flüsterweißen Farbkarton mit unserer Prägeform Glückssterne prägen, dann in der Mitte falzen und mit versch. Sternen bekleben.

Einfach, aber trotzdem effektvoll 🙂

Und zum Abschluss für den heutigen Adventkalenderbeitrag möchte ich Euch noch ein Zitat von Heinrich Heine mit auf den Weg geben:

Ich wünsche Euch viele solcher Sterne des Glücks und der Freude!!!

Bis bald

Eure Gudrun

 

 

16. Dezember ein kleines Weihnachtswunder

Hallo Ihr Lieben,

Heute möchte ich Euch gerne eine schöne, aber lange Weihnachtsgeschichte zeigen, die ich im Internet gefunden habe:

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DAS VERGESSENE ENGELSHAAR

Spät war es dieses Jahr Winter geworden. An weiße Weihnachten hatte Martin nicht mehr geglaubt. Nun schneite es seit zwei Tagen ununterbrochen. Große dicke Schneeflocken fielen vom Himmel und setzten sich auf die kahl gewordenen Bäume und Sträucher.

Die Dächer der Häuser, die Zaunspitzen und der Kirchturm trugen üppige Schneehauben. Straßen, Wege, Wiesen und Felder waren von einer weißen Schneedecke zugedeckt. Von den Dächern und Stromleitungen hingen schwere Eiszapfen. Die Straße ins Tal war zugeschneit und nicht mehr befahrbar.

Seit langer Zeit ist es Tradition auf dem Martinshof, einen Tag vor dem Heiligen Abend den Baum, der die weihnachtliche Stube schmücken sollte, aus dem Wald zu holen. Heuer war Lukas, der jüngste Sohn an der Reihe, mit seinem Vater in den Wald zu gehen, um den Christbaum zu schneiden. Lukas freute sich schon sehr. Er konnte es kaum erwarten, mit seinem Vater den Baum aus dem Wald zu holen. Eingepackt in einen warmen Mantel, mit einem dicken Schal um den Hals und die Mütze tief ins Gesicht gezogen, wartete er vor dem Haus auf seinen Vater. Martin holte den Schlitten aus dem Schuppen und die beiden stapften los zum nahe gelegenen Jungwald.

Der tiefe Schnee machte ihren Weg mühsam und beschwerlich. Lukas war müde geworden. Martin setzte den Kleinen auf den Schlitten und zog ihn hinter sich her. Nach einer Weile fragte Lukas. „Du Papa, wann kommt das Christkind und schmückt unseren Baum?“ „Einmal musst Du noch schlafen, Lukas, dann kommt das Christkind.“ „Wenn Du brav gewesen bist“, fügte Martin noch hinzu. „Das warst Du doch?“ „Ja“, antwortete Lukas. Er hoffte jedoch insgeheim, dass das Christkind seinen letzten Dummejungenstreich nicht ganz genau gesehen hatte.

Endlich waren die beiden beim Jungwald angekommen. Martin ließ seinen prüfenden Blick über die Bäume schweifen. „Nehmen wir diese hier, Lukas“, fragte er seinen Jungen und zeigte auf eine schöne und gleichmäßig gewachsene junge Tanne. „Ja, die ist schön. Und mit dem Engelshaar wird sie ganz besonders schön aussehen. Du Papi – schneiden sich die Engel wirklich die Haare ab, und hängen es auf den Baum?“ „Wie schnell wachsen die Haare der Engel eigentlich?“

Lukas liebte Engelshaar. Er war fasziniert davon, dass die Engel ihr Haar abschnitten, um damit die Weihnachtsbäume der Menschen zu schmücken. Jedes Jahr, wenn endlich der Baum geschmückt in der Stube stand, die Kerzen brannten und das Glöckchen mit zartem Klang die Kinder aufforderte in die Stube zu treten, ging Lukas als erstes zum Baum und berührte das glitzernde Engelshaar. Dann dankte er ganz still den Engeln droben im Himmel, für ihr feines, seidiges Haar welches den Baum so zart und wunderschön machte.

„Oh Gott – das Engelshaar.“ „Martin, vergiss das Engelshaar nicht“, hatte ihm seine Frau noch zugerufen, als er noch vor dem Wintereinbruch ins Tal fuhr, um in der nahe gelegenen Stadt alles Notwendige für das Weihnachtsfest zu besorgen. Er hatte es doch glatt vergessen. Da die Straße durch den vielen Schnee unbefahrbar war, konnte er nicht mehr ins Tal hinunter fahren, um welches zu besorgen. Was wird Lukas sagen, wenn es heuer kein Engelshaar auf dem Weihnachtsbaum gibt. Aus den Augenwinkeln betrachtete Martin seinen Sohn, der mit von der Kälte geröteten Backen auf dem Schlitten saß und mit leuchtenden Augen vom Engelshaar sprach. Er schnitt den Baum, schüttelte den Schnee ab und packte ihn auf den Schlitten. Da es schon dämmrig geworden war, mussten sie sich beeilen um noch vor Einbruch der Dunkelheit auf dem Martinshof zurück zu sein.

Zu Hause wartete schon die Mutter mit heißem Tee, der nach Nelken und Zimt duftete und mit süßen Keksen auf die beiden. Abends in der Schlafstube sagte Martin zu seiner Frau: „Du Sofie, ich habe das Engelshaar vergessen. Was wird wohl Lukas sagen, wenn es kein Engelshaar auf dem Weihnachtsbaum gibt.“ „Es wird uns schon etwas einfallen“, sagte Sofie. „Wir sagen ihm einfach, die Engel tragen jetzt Kurzhaarfrisuren, und daher gibt es heuer kein Engelshaar.“ „Eine dumme Ausrede“, meinte Martin, aber es fiel ihm auch nichts Besseres ein. Er konnte lange nicht einschlafen. Er sprach er ein stilles Gebet und hoffte, dass es morgen am Heiligen Abend keine allzu große Enttäuschung für Lukas sein würde, wenn das Engelshaar am Christbaum fehlt.

„Du Papa, darf ich noch ein wenig bei Dir kuscheln“. Es war Lukas, der vor Aufregung nicht mehr schlafen konnte. Martin schlug die Decke zur Seite und Lukas kuschelte sich in seinen Arm. „Du Papa – ich habe einen Engel gesehen.“ „Wann?“ „Heute morgen.“ „Wo?“ „Er saß in der Küche und schnitt sich die Haare ab.“ Martin lächelte. „Du hast geträumt mein Sohn.“ „Nein Papa – ich habe es wirklich gesehen. Aber ich musste ich verstecken, dass mich der Engel nicht sehen konnte – sonst hätte er sein Haar ja doch wieder mitgenommen.“

Bevor Martin noch etwas sagen konnte, war Lukas wieder eingeschlafen. Der Wecker klingelte am Morgen wieder mal viel zu früh. „Wir müssen aufstehen“, sagte Martin. „Wir haben noch jede Menge zu tun. Und du Lukas, geh und hilf Deinen Schwestern im Stall. Die Kühe müssen gefüttert und gemolken werden – auch am 24. Dezember.“ Martin trug den frisch geschnittenen Baum in die Stube. Dann stieg er auf den Dachboden, um die Schachtel mit dem Weihnachtsschmuck zu holen. Sie war weg. Er durchsuchte den ganzen Dachboden – konnte sie jedoch nicht finden. „Sofie, hast Du den Weihnachtsschmuck schon vom Dachboden heruntergeholt?“ „Nein, sie muss noch auf dem Dachboden sein.“ „Dort ist sie nicht mehr. Ich habe jede Ecke durchsucht.“ Martin war verzweifelt. In wenigen Stunden war Bescherung. Es war doch schon schlimm genug, dass es kein Engelshaar gab. Und jetzt war auch noch der Weihnachtsschmuck verschwunden.

„Komm – hilf mir Brennholz vom Schuppen zu holen, sonst kann ich nicht kochen“, bat Sofie ihren Mann. Als sie vom Schuppen zurückkamen staunten sie nicht schlecht. Der Baum in der Stube leuchtete und glänzte. Über und über mit schönem Schmuck, süßen Leckereien und seidig glänzendem Engelshaar behängt. Auf der Spitze saß ein kleiner Engel aus Salzteig, den Martin noch nie gesehen hatte. Ihm schien es, als ob ihm der Engel zuzwinkerte. „Lukas, Julia, Anna, kommt schnell, das Christkind war da“, rief Sofie. Die Kinder betraten mit großen Augen die leuchtende Stube. Lukas ging zum Baum, berührte zart das Engelshaar. Dann blickte er zu Martin und sagte: „Habe ich Dir nicht gesagt, dass ich einen Engel gesehen habe, der sein Haar geschnitten hat.“ Er blickte hinauf zum Engel auf der Spitze des Baumes und flüsterte leise.

„Danke lieber Engel.“

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Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag, bis bald

Eure Gudrun